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Projekt e-CODEX

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Europaweite Interoperabilität durch die Schaffung allgemein anerkannter Standards:

  • Online-Antragstellung auch über europäische Grenzen hinweg
  • Effizientere elektronische Kommunikation zwischen Europas Justizbehörden

Das Projekt "e-CODEX" ( e-Justice Communication via Online Data Exchange) hat zum Ziel, sowohl den grenzüberschreitenden elektronischen Zugang zum Recht für Bürger und Unternehmen in Europa zu verbessern als auch die elektronische Zusammenarbeit von Einrichtungen der Justiz innerhalb von Europa zu fördern.

Hauptbereiche sind in diesem Zusammenhang der Aufbau europaweit anerkannter Standards für

  • ein Identitätsmanagement mit der Verteilung von Rollen und Rechten
  • die elektronische Signatur
  • gerichtliche Dokumente
  • den Austausch von Dokumenten und Daten
  • die elektronische Entrichtung von Gerichtsgebühren

Durch solche einheitlichen Standards kann auch zwischen bestehenden, technisch unterschiedlich ausgestalteten nationalstaatlichen IT-Lösungen nachhaltig eine Interoperabilität hergestellt werden. Praktisch relevant wird dies etwa bei grenzüberschreitenden europäischen Verfahren für geringfügige Forderungen, europäischen Mahnverfahren, Rechtshilfeverfahren oder europäischen Haftbefehlen.

Das e-CODEX-Projekt wird durch die Europäische Kommission im Rahmen des ICT-PSP ko-finanziert.

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite des Projektes www.e-codex.eu.

Kontakt: Carsten Schmidt, Justizministerium Nordrhein-Westfalen, Martin-Luther-Platz 40, 40212 Düsseldorf, Telefon: +49 (0)211 8792-218, Carsten.Schmidt@jm.nrw.de

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